STELLARIUM GORNERGRAT

Stellarium Gornergrat

The Skies of Switzerland
STELLARIUM GORNERGRAT

Unsere Instrumente

Zur astronomischen Beobachtung des Himmels stehen den Benutzern des Webportals viele verschiedene Instrumente zur Verfügung. Jedes Instrument hat dabei seine eigenen Einsatzgebiete.

 

DeepSky Teleskop – 60cm RiFast Teleskop

Unser Hauptinstrument ist das RiFast 600 (Riccardi Fast (?) Astrograph) von Officina Stellare. Es handelt sich dabei um einen grossen Reflektor mit einem 60cm Spiegel und einer Brennweite von 2280 Millimetern. Das ergibt ein sehr schnelles Öffnungsverhältnis von f/3.8. Damit können leicht auch lichtschwache Nebel und Galaxien abgebildet werden. Dieses Teleskop wird mit einer gekühlten CCD Kamera der Marke Finger Lakes Instrumentation mit 16 Megapixeln und einem Filterrad von Astrodon (?) betrieben. Dabei stehen normale Farbfilter für Rot, Grün, Blau, Klar und H-Alpha, sowie UBVIR Filtern mit klar definierten Durchlassbereichen. Das RiFast hat ein relativ grosses Gesichtsfeld von etwa 1°x1°. Damit lassen sich Grosse Objekte wie der Vollmond, Andromedagalaxie und der Orionnebel vollständig abbilden. Aber auch kleinere lichtschwache Objekte wie planetarsche Nebel sind ein Leichtes für unseren Hauptinstrument.

 

Planetenjäger – Takahashi Mewlon 250

Mit unserem Takahashi reflektor können Planeten mit ihren Monden, das Ringsystem von Saturn oder einfach nur Krater auf der Mondoberfläche beobachtet werden. Der Takahashi Mewlon Reflektor besitzt eine Brennweite von 3’000 Millimetern und eine Öffnung von 250 mm, das entspricht einem Öffnungsverhältnis von f/12. Da damit aber vielmehr helle Objekte wie Mond und Planeten beobachtet werden, stört die niedrigere Lichtstärke nicht weiter. Das Bildfeld ist mit xxx deutlich kleiner als dasjenige des RiFast, was der Beobachtung der extrem klein erscheineden Planeten zugute kommt. Beobachtet wird mit einer ASICAP CMOS Kamera die Farbbilder produziert. Damit können Einzelbilder oder ganze Videosequenzen aufgenommen und zu einem einzelnen, Farbbild zusammengerechnet werden, bei dem die Effekte von Luftunruhen deutlich weniger stark auftreten.

 

Visuelles Teleskop – Takahashi TAO 150

Während in der Astronomie heute ausschliesslich mit Kameras gearbeitet wird, ist die visuelle Beobachtung auch heute noch eine der faszinierendsten Momente. Dabei können unsere Gäste einen Blick durch den Takahashi Refraktor werfen. Mit einer Öffnung von 150 Millimetern und einer Brennweite von XXX Milimetern können fast alle Objekte des Nachthimmels beobachtet werden und auch lichtschwache Objekte werden gut abgebildet. Um das Teleskop vielseitig einsetzen zu können, haben wir auch diverse Okulare um die Objekte bestmöglichst ins Blickfeld zu rücken.

 

ConstellationCam – Canon 60Da

Bei der ConstellationCam handelt es sich um eine handelsübliche Canon 60Da, mit einem Canon 24-105mm f/4 Objektiv. Die Kamera ist am Hauptgerät, dem RiFast, angebracht und wird nachgeführt. Damit können grössere Strukturen wie zum Beispiel Sternbilder und Konstellationen oder ausgedehnte Nebelobjekte abgebildet werden. Das schützende Gehäuse der Kamera wurde durch die Universität Bern entworfen und gebaut. Ausserdem kann die Zoomstufe elektronisch verstellt werden.

 

AllSky Kamera

Mit der AllSky Kamera hat man den gesamten Nachthimmel im Blick. Dabei handelt es sich um eine Kamera mit einem Bildwinkel von 180°, die ununterbrochen 24 Stunden am Tag Bilder des gesamten Himmel liefert. Die Bilder können zur Beobachtung der Bewegung der Sterne im Verlauf einer Nacht, zur Bestimmung von ausgedehnten Sternbildern oder zur Überprüfung der aktuellen Wetterlage verwendet werden. Die Kamera ist am Nordturm des Observatoriums angebracht und extremsten Bedingungen ausgesetzt. Ein Heizsystem im Winter sorgt dafür, dass die Kamera auch bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt funktionstüchtig ist. Bei starkem Schneefall muss die Glaskuppel der Kamera ausserdem immer wieder vom Schnee befreit werden. Aufgrund der Exponierten Lage der Kamera, kommt es immer wieder zu Blitzeinschlägen, welche die Kamera nicht immer überlebt. Aktuell ist Kamera Nummer 3 im Einsatz!